The Chalet

The Chalet liegt ca. 4 km oberhalb der Lodge und verfügt über zwei Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad, so dass hier vier Personen in stilvoll gestalteten Ambiente großzügig logieren können. Der gemütliche Wohn-Essbereich ist ca. 50qm groß und bietet reichlich Platz für den Aufenthalt während des Tages.
Eine luftige, schattenspendende Veranda gibt einen herrlichen Blick auf die Lodge und auf die Weite der Savanne frei.
Von Vorteil für die Astronomie ist, dass das Chalet deutlich höher als die Lodge liegt. Gäste können auf Wunsch einzelne Malzeiten im Restaurant der Lodge einnehmen oder sich in der modernen und gut ausgestatteten Küche bequem selbst verpflegen.
Keine 10 Meter vom Chalet entfernt stehen zwei große Betonflächen mit Windschutz und Strom zur Verfügung.

Die Lodge

5 geräumige Komfort Doppelzimmer mit Bad und Blick zum Garten.

4 Economy/Budget Zimmer mit zwei Betten und Bad. Hier können max. 2 Personen übernachten.

Im zentralen Bereich der Lodge befindet sich das offene, mit Strohdach überdachte Restaurant mit einer gemütlichen Bar.
Hier kann man sich wunderbar aufhalten und entspannen, insbesondere zur Sundowner Zeit. Der 16 Meter lange Swimmingpool daneben lädt zur Abkühlung ein.

Nicht weit entfernt (keine 100 m) befinden sich mehrere Beobachtungsplätze auf einer riesigen Betonplattform. Eine EQ8 auf einer Stahlsäule steht hier das ganze Jahr zur Verfügung. Für individuelle Stativ- Montierungs- Teleskopkombinationen sind ausreichend Plätze vorhanden.

Die Region

Die Rooisand Desert Ranch liegt in der Khomas Region auf halbem Weg zwischen der Hauptstadt Windhoek und den attraktiven Küstenstädten Walvis Bay und Swakopmund, inmitten der prächtigsten Landschaft, die Namibia zu bieten hat. Die Ausläufer des Gamsbergmassivs und seiner Randstufe, hin zur Namib Wüste, erweisen sich landschaftlich, geologisch und archäologisch als besonders reizvoll: mit stark zerklüfteten Bergen, wild romantischen Rivierläufen und atemberaubenden Ausblicken auf einen grenzenlosen Horizont erstreckt sich die menschenleere wilde Weite bis zu den endlosen Dünenketten der Sandwüste im Westen. Dieses raue und schwer zugängliche Land wurde erst spät und auch nur dürftig von Menschen erschlossen und von der Landwirtschaft nutzbar gemacht, so dass wir heute eine Region vorfinden, die so weitläufig und dünn besiedelt ist, dass man sie zum Dark Sky Sanctuary zählt – ideal für die Astronomie. Zusätzlich zu dem regenarmen Klima herrscht hier fast rund ums Jahr klare Sicht auf einer Höhe von 1.000 m über dem Meeresspiegel.
Trotz des trockenen Klimas ist die Gegend wildreich und einige an das Wüstenklima angepasste Wildarten finden hier besonders günstige Lebensbedingungen vor. So ist das Bergzebra (Hartmann Zebra) geradezu ein Wahrzeichen der Region, das einem häufig in Herden von bis zu 20 Tieren begegnet. Oryxe, Springböcke und Strauße lieben die Halbwüste und entlang der Trockenflussläufe trifft man oft auf Kuduherden. Die felsige Landschaft, mit ihren Höhlen als Rückzugsmöglichkeit, ist das ideale Terrain für Leoparden. Grazile Klippspringer-Paare lassen sich an den Berghängen und Gipfeln beobachten, auch sie sind eine scheue und charmante Besonderheit der Gegend.

Zu den frühen Bewohnern der Region, gehörten vereinzelte nomadisierende Buschmann-Clans (San), die Ureinwohner des südlichen Afrikas. Sie hinterließen archäologisch wertvolle Felsbilder an den markanten Felswänden, die auch auf Rooisand zu bestaunen sind. Ganz in der Nähe übrigens - entlang des Laufes des Kuisib Riviers – verbrachten Herrmann Korn und Henno Martin ihre zweijährige Robinsonade, in der Sicherheit der Einöde, auf der Flucht vor der Internierung durch die Engländer während des 2. Weltkrieges. Bezeugt ist ihr abenteuerliches Überleben in dem äußerst lesenswerten Bericht Henno Martins „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“. Und so kann man – wenn man genau hinschaut - und hinhört – der urzeitlichen Landschaft trotz ihrer Kargheit und vermeintlichen Uneinnehmbarkeit, die ein oder andere Geschichte ablauschen.